Pilot 2026 · Hamburger Walddörfer · § 42c EnWG
Energy Sharing hier draußen im Hamburger Norden: Verkauf deinen Solar-Überschuss an Nachbarn — für mehr als die Einspeisung, für weniger als ihr Tarif. Wir bringen euch zusammen.
warum jetzt
~8 ctbekommt dein Dach heute pro kWh fürs Einspeisen*
~15 ctkönnte dir dein Nachbar zahlen — Beispielwert, ihr verhandelt selbst*
~32 ctzahlt er im Schnitt seinem Versorger pro kWh*
Strom wird nicht billiger. Ein bestehender Haushaltskunde zahlt aktuell im Schnitt rund 32 Cent für die Kilowattstunde aus dem Netz — je nach Tarif auch mehr.* Gleichzeitig speisen die PV-Dächer hier draußen ihren Überschuss für rund 8 Cent ein.* Zwischen diesen zwei Zahlen liegt viel Platz — und genau dort treffen sich Nachbarn.
Seit Ende 2025 steht das Teilen im Gesetz: § 42c EnWG erlaubt Energy Sharing zwischen Haushalten im selben Netzgebiet. Seit dem 1. Juni 2026 läuft die Umsetzung: Die geteilten Mengen werden viertelstundengenau über die geeichten Messwerte zugeordnet und abgerechnet. Der zuständige Netzbetreiber in Hamburg sind die Hamburger Energienetze. Du behältst dabei deinen Stromanbieter: kein Wechsel, keine Kündigung, er berechnet automatisch nur noch den Reststrom.
Und Sonnennachbar? Wir sind kein Stromlieferant und keine Zahlstelle. Wir bringen euch zusammen, liefern das Vertragspaket und bereiten die Abrechnung auf. Bezahlt wird direkt zwischen Nachbarn — dein Geld läuft nie über uns.
*Beispielwerte: Einspeisevergütung 2026 ~8 ct/kWh; Haushaltstarif Bestandskunden im Schnitt ~32 ct/kWh (Stand Juli 2026, stark tarifabhängig); Sharing-Preis frei verhandelbar (hier: 15 ct).
so funktioniert es
Du musst ihn nämlich gar nicht wechseln. Drei Schritte — den Rest erledigen wir mit dem Netzbetreiber.
Anbieten oder beziehen, Postleitzahl, E-Mail. Eine Minute, kostenlos, unverbindlich — mehr nicht.
Kennst du schon einen Nachbarn zum Teilen? Dann legen wir euch direkt als Paar an. Kennst du noch niemanden, suchen wir den passenden Nachbarn im selben Netzgebiet für dich. So oder so bekommt ihr das fertig vorbereitete Vertragspaket nach § 42c EnWG. Kein Papierkram für dich.
Die geteilten Mengen werden viertelstundengenau über die geeichten Messwerte zugeordnet, wir bereiten die Abrechnung auf. Bezahlt wird direkt zwischen euch — dein Geld läuft nie über uns.
was springt dabei raus
Beispielrechnung mit typischen Werten — den echten Preis handelt ihr selbst aus.
für erzeuger
Mehrerlös pro Jahr: ~15 ct vom Nachbarn statt ~8 ct Einspeisevergütung*
für abnehmer
Ersparnis pro Jahr, wenn ~30 % deines Verbrauchs für ~15 ct statt ~32 ct laufen*
*Beispielwerte: Einspeisevergütung 2026 ~8 ct/kWh, Haushaltstarif Bestandskunden im Schnitt ~32 ct/kWh (Stand Juli 2026), Sharing-Preis frei verhandelbar (hier: 15 ct). Der Sonnenanteil hängt von eurem Verbrauchsprofil ab. Die Sonnennachbar-Gebühr (29 € + 2 ct/kWh) wird bei aktiviertem Regler zusätzlich abgezogen — je Teilnehmer separat, wie bei „Was es kostet" beschrieben.
ein haus nach dem anderen
Energy Sharing lebt davon, dass Angebot und Nachfrage in derselben Gegend zusammenkommen. Jedes Dach, das mitmacht, macht das Netz aus Nachbarn dichter: Mehr Sonne bleibt in der Straße, mehr Haushalte kommen dran. Wir starten dort, wo wir zuhause sind — hier draußen im Hamburger Norden.
Bergstedt · Volksdorf · Duvenstedt · Lemsahl-Mellingstedt · Wohldorf-Ohlstedt
ehrlich gesagt
Im Januar liefert dein Dach wenig — das ändert auch Sonnennachbar nicht. Für Nächte, Nebel und den Winter bleibt dein bisheriger Anbieter zuständig: Er liefert den Reststrom wie bisher, nur eben weniger davon übers Jahr. Energy Sharing ersetzt deinen Stromvertrag nicht. Es macht ihn kleiner.
Und noch etwas Ehrliches: Wir starten aktiv in den Walddörfern, weil wir hier zuhause sind — nicht, weil wir jemanden ausschließen wollen. Wohnst du woanders? Trag dich trotzdem gern ein. Sobald genug Nachbarn in eurem Netzgebiet zusammenkommen, sind wir auch dort dabei.
jetzt · pilot 2026
Wir starten mit einer bewusst kleinen Nachbarschafts-Gruppe in den Walddörfern und stimmen die Abläufe direkt mit dem Netzbetreiber ab. Teile laufen dabei noch halb-manuell — dafür ehrlich und transparent.
ab ~2027 · vollausbau
Die standardisierten Prozesse zwischen Netzbetreibern und Anbietern werden branchenweit gerade aufgebaut. Sobald sie produktiv sind, läuft die Zuordnung vollautomatisch — und Sonnennachbar skaliert über das ganze Netzgebiet.
was es kostet
Die Warteliste ist und bleibt kostenlos. Unsere Gebühr fällt erst an, wenn dein Sharing-Fall wirklich aktiv ist und Strom geteilt wird — und jede Seite zahlt nur für sich. Bis dein Vertrag unterschrieben ist, entstehen keinerlei Kosten — und natürlich fragen wir dich vorher, bevor irgendetwas verbindlich wird.
Pilotpreis · je Teilnehmer
29 € einmalig + 2 ct/kWh
für Einrichtung und Aktivierung deines Sharing-Falls, plus eine kleine Servicegebühr auf die tatsächlich geteilte Energiemenge.
Keine monatliche Grundgebühr. Keine versteckten Kosten.
Fällig wird das erst mit dem unterschriebenen Vertrag — vorher fragen wir dich, nichts läuft automatisch an.
Erzeuger und Abnehmer werden je als eigener Teilnehmer betrachtet — jede Seite zahlt ihre eigene Aktivierung und ihre eigenen 2 ct/kWh. Die Stromzahlung läuft direkt zwischen den Nachbarn; wir sind keine Zahlstelle und berechnen ausschließlich unsere eigene Dienstleistung. Der Sharing-Strompreis (Beispiel ~15 ct/kWh) wird frei zwischen euch verhandelt.
warteliste · walddörfer
Wir starten, sobald genug Nachbarn im selben Netzgebiet zusammenkommen — von Volksdorf bis Duvenstedt. Je mehr wir sind, desto eher geht's los. Kostenlos und unverbindlich.
Du stehst auf der Warteliste für die Walddörfer. Wir melden uns bei jedem Schritt — ehrlich und ohne Spam.
Du bist Installateur oder Handwerker? Werde Partner — wir leiten dir Kunden aus der Nachbarschaft weiter. (Kommt mit dem Start.)
klartext
Nein — das ist der große Vorteil. Die geteilten Strommengen werden über die geeichten 15-Minuten-Messwerte im regulierten Marktprozess zugeordnet, unabhängig davon, bei wem du bist. Dein Anbieter liefert und berechnet einfach nur noch den Reststrom.
Nein. Bezahlt wird direkt zwischen Erzeuger und Abnehmer. Wir bringen euch zusammen, stellen die Verträge bereit und bereiten die Abrechnung auf — wir sind kein Stromanbieter und keine Zahlstelle.
Die Warteliste ist kostenlos. Wird dein Sharing-Fall aktiv, kostet die Teilnahme 29 € einmalig für Einrichtung und Aktivierung plus 2 ct pro geteilter Kilowattstunde — je Teilnehmer, also Erzeuger und Abnehmer jeweils für sich. Keine monatliche Grundgebühr, keine versteckten Kosten. Das ist unsere Servicegebühr; dein Geld für den Strom fließt direkt zwischen dir und deinem Nachbarn — wir sind keine Zahlstelle. Wichtig: Bis dein Vertrag unterschrieben ist, entstehen keinerlei Kosten — und wir fragen dich vorher, bevor irgendetwas verbindlich wird.
Nein. Für den Pilot verzichten wir bewusst darauf, damit sich Energy Sharing auch bei kleinen Mengen lohnt. Du zahlst nur die einmalige Aktivierung und die tatsächlich geteilte Menge.
Dann fällt nur die einmalige Aktivierung an. Die 2 ct/kWh entstehen ausschließlich auf tatsächlich geteilte Kilowattstunden.
Für den echten Start braucht jede Seite ein intelligentes Messsystem. Trag dich trotzdem ein: Wir zeigen dir, wie du eins beim Messstellenbetreiber anforderst, und melden uns, sobald es so weit ist. Ehrlich gesagt: Ganz kostenlos ist das meist nicht (eine kleine Jahresgebühr beim Netzbetreiber), aber unkompliziert — wir erklären dir jeden Schritt.
Ihr müsst im selben Netzgebiet liegen. In Hamburg ist das ein einziger Netzbetreiber — das macht es angenehm einfach: Von Volksdorf bis Duvenstedt ist alles eine Nachbarschaft. Ab 2028 kommen angrenzende Gebiete hinzu.
Ja, herzlich gern. Wir starten aktiv in den Walddörfern, weil wir hier zuhause sind — das ist keine Ausgrenzung. Trag dich unabhängig von deiner Adresse auf die Warteliste ein; sobald genug Nachbarn in eurem Netzgebiet zusammenkommen, geht's auch bei euch los.
2026 starten wir einen kleinen Pilot in den Walddörfern, bei dem wir die Abläufe eng mit dem Netzbetreiber abstimmen. Die vollautomatische Abwicklung über die Marktprozesse kommt branchenweit voraussichtlich ab 2027 — ehrlich gesagt: Wer dir heute mehr verspricht, übertreibt.
Wir stellen ein fertig vorbereitetes Vertragspaket nach § 42c EnWG bereit, das die gesetzlich vorgesehenen Inhalte berücksichtigt. Rechtssicher nennen wir es erst, wenn ein Anwalt es abschließend geprüft hat — das passiert in jedem Fall, bevor irgendjemand unterschreibt.